Montag, 29. Oktober 2007



das wilde tier schläft am besten mit blutverschmiertem maul.
das wilde tier tötet nicht um zu fressen!
es tötet
es frißt
es ist müde
es schläft!
wach auf, komm zu mir und friß mein "um zu".
befreie mich von diesen unerträglich schweren kausalketten.
ich könnte schlafen wie du
wildes tier.
ruhig

Mittwoch, 17. Oktober 2007


warum kommen fragen wie „wieso tu ich mir des eigentlich an“
immer erst in dem moment, wo ich es mir gerade antue,
wo ich unmöglich zurück, sondern nur mehr hinauf kann?
ich weiß doch bereits vorher, wie es nachher sein wird
auch wenn der kalender schweigt, die innere wetteransage weiß es
heute ist es diesig mit wenig sonnenschein, temperaturen
steigen auf maximal 15 grad und am berg frischt die angst auf
so wie die hunderten male zuvor; ich weiß auch, wie am abend
die finger ziehen, der sinkende adrenalinspiegel mir stolz
auf die schulter klopft, die nacht alles in ein anderes licht taucht
wie das nachher dann das vorher verklärt und die zeit
daraus erfahrung formt, so wie die hunderten male zuvor

Montag, 1. Oktober 2007

hastiges blinken eines cursors.
langsames erlöschen eines sterns.
bedeutungsvolles schauen auf den bildschirm.
bedeutungsloser mensch:
blick in den nachthimmel!
einen augenblick das licht gesehen
in ewigkeit nur dunkelheit.